Uwe Buse, Dinah Deckstein, Marco Evers, Ullrich Fichtner, Maik Großekathöfer, Guido Mingels, Martin U. Müller, Marc Pitzke, Gerald Traufetter

Wie stets bei großen Affären lässt sich der Beginn der Ereignisse unterschiedlich datieren. Manches spricht dafür, den Beginn der 737-Max-Krise auf das Jahr 2008 zu setzen, als die Lufthansa bei der Farnborough Airshow für ihre Tochter Swiss den geplanten Kauf von 30 Maschinen des Typs Bombardier CS100 bekannt gab. Die Jets, etwas kleiner als A320 und Boeing 737, waren eine komplette Neuentwicklung und nach Ansicht eines hochrangigen ehemaligen Lufthansa-Managers "das Beste, was es damals auf dem Markt gab". Der Deal war eine Provokation für die vom Erfolg verwöhnten Airbus- und Boeing-Manager, die nun unterschiedlich schnell reagierten. Airbus zog die Lehren und entwickelte zügig den A320neo.

Die Ankündigung der Europäer vom 1. Dezember 2010, die gesamte A320-Familie zu überarbeiten und mit neuen, ungewöhnlich sparsamen und leisen Triebwerken auszustatten,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 32/2019.
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