Der Büroraumvermieter WeWork wuchs lange wie verrückt, auch in vielen deutschen Innenstädten ist das US-Unternehmen präsent. Seit bekannt wurde, dass die Firma keine 47 Milliarden Dollar wert ist, sondern allenfalls 20 Milliarden, ist der Zauber verflogen. Ende September will das Unternehmen zwar den Schritt an die Börse wagen, doch das Crash-Risiko ist groß.

Was aber macht ein Unternehmen, das fast genauso viel Verlust macht wie Umsatz und von Ratingagenturen als "Ramsch" eingestuft wurde? Platzt der Börsengang oder kommt weniger Geld herein als erwartet, stellt sich die Frage, wie die Amerikaner an frisches Kapital kommen, das sie dringend brauchen, um zu wachsen. Die Antwort ist simpel und sie zeigt, wie gefährlich die anhaltenden Niedrigzinsen sich auf dem Kapitalmarkt auswirken.

WeWork liebäugelt damit, Anleihen zu verkaufen – in der Gewissheit, dass genügend Investoren bereitstehen, die für die "Ramschbonds" bezahlen. Denn viele Anleger wissen nicht mehr, wohin mit ihrem Kapital.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 38/2019.
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