Immerhin 1000,18 Euro hat Posten 8 eingespielt, die zwei Schweißbänder, das Paar Socken und der helle Pullunder, Größe XXL. Einst gehörten die Textilien Boris Becker, Tennislegende im Ruhestand. Nun füllen die Einnahmen die magere Insolvenzkasse des Weltstars.

Seit mehr als zwei Jahren befindet sich Becker im Insolvenzverfahren, die Forderungen gegen ihn: rund 61,5 Millionen Euro.

Mark Ford, ein Mann mit Seitenscheitel und tief sitzender Anzughose, soll möglichst viel dieser Summe eintreiben. Ford wurde zum Insolvenzverwalter berufen, er prüft Beckers Vermögen auf Pfändbares. Es ist ein schwieriges Unterfangen.

Nun ein Etappenerfolg: Am Donnerstag, parallel zum Wimbledonturnier, endete eine Onlineauktion, Bieter konnten 82 Erinnerungsstücke aus Beckers Weltkarriere ersteigern. "Wir haben den Zeitpunkt bewusst gewählt, um die größtmögliche Aufmerksamkeit zu generieren", sagt Ford.

Beckers US-Open-Pokal (Erlös: 166.975 Euro) wurde angeboten, ein Deutscher Fernsehpreis (1861,45 Euro), getragene

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 29/2019.
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