Eigentlich ist Hans-Joachim Watzke an solchen Tagen zu nervös für ein Gespräch. Es ist ein Dienstag Anfang November, laufend klopfen Personen an die Bürotür des BVB-Geschäftsführers, die Uefa ruft zu Meetings – und um 21 Uhr stoßen seine Borussen das Champions-League-Gruppenspiel gegen Inter Mailand an.

Der skeptische Sauerländer Watzke fürchtet sich an Spieltagen stets vor einer Niederlage. Je näher der Spielbeginn rückt, desto verheerender fällt sie in seinem Kopf aus. Doch jetzt, neuneinhalb Stunden vor Anpfiff, gibt sich der schmale Mann mit den Sorgenfalten im Gesicht noch kämpferisch: "Für mich ist heute der entscheidende Punkt: gewinnen. Ein Sieg würde uns dramatisch helfen."

Dramatisch wird es. Die Zuschauer erleben Aufbruch, Ernüchterung, Hoffnung, Ekstase. 3:2, nach 0:2-Rückstand, ein wilder Abend mündet in ein Happy End.

Das Spiel gegen Inter Mailand ist Teil der sehr wechselhaften Saison, die Borussia Dortmund durchleidet. Ob das Jahr ein gutes wird, ist allerdings fraglich. Auf

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 49/2019.
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