Wer wissen will, wo der Schlüssel für die Lösung des Brexit-Problems liegt, muss nur einen Blick auf die Reisepläne von Donald Tusk werfen. Anfang kommender Woche ist der EU-Ratspräsident in Paris und Berlin. Dort will er für seinen Vorschlag werben, den Briten eine möglichst lange Verschiebung des Brexit-Datums anzubieten.

In Paris, Berlin und beim EU-Gipfel am kommenden Donnerstag in Brüssel wird sich entscheiden, ob das Vereinigte Königreich die EU wie bislang geplant am 29. März verlassen muss oder ob die Briten eine letzte Schonfrist bekommen, sollte die Blockade im britischen Parlament anhalten.

Grundsätzlich ist die EU bereit, dem Wunsch der Briten zu entsprechen und das Brexit-Datum zu verschieben – eine Möglichkeit, die Artikel 50 des EU-Vertrags ausdrücklich vorsieht. Doch damit enden die Gemeinsamkeiten. So einig die EU-Staaten bei den bisherigen Verhandlungen waren, bei den Details der Verlängerung haben sie bislang keine Linie gefunden.

Paris fährt, wie auch sonst in den Brexit-Gesprächen,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 12/2019.
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