Die geheime Mission des mutmaßlichen Agenten endete auf der A3 zwischen Aschaffenburg und Würzburg. Beamte der Verkehrspolizei nahmen Assadollah A. auf dem Rastplatz Spessart Süd fest. Er ist als 3. Botschaftsrat der iranischen Vertretung in Wien akkreditiert. Nun führten die deutschen Beamten den angeblichen Diplomaten auf die Wache, seine Frau und die beiden Söhne mussten mitkommen.

Dann untersuchte "Rambo" den roten Van der Familie. Der Sprengstoffspürhund der Polizei umkreiste den in Wien gemieteten Wagen. Er zwängte sich von hinten unter den Ford S-Max und verhielt sich merkwürdig. Später notierte ein Polizist, der Hund habe Interesse gezeigt, sich jedoch nicht weiter unter das Auto vorarbeiten können, um die Geruchsquelle zu lokalisieren.

Hatte Assadollah A. Sprengstoff transportiert?

Vieles spricht dafür.

Inzwischen ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen A., wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit und eines geplanten Bombenanschlags. Der Iraner soll ein Attentat auf eine Veranstaltung

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 40/2018.
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