Vor wenigen Monaten hätte es noch wie ein Zeichen der Stärke gewirkt: Anderthalb Stunden nahm sich Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag Zeit, um sich mit den sächsischen CDU-Kreisvorsitzenden in der Berliner Parteizentrale auszutauschen. "Sie ist wirklich erst aufgestanden, als jeder etwas gesagt hatte", erinnert sich ein Teilnehmer der Runde im ehemaligen-Vorsitzenden-Büro von Angela Merkel im sechsten Stock. Anschließend gab es noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto im Foyer.

In Wirklichkeit zeigt der Termin, wie prekär die Position Kramp-Karrenbauers ist. Aus Sachsen hatte es in den vergangenen Wochen scharfe Kritik an der Parteichefin gegeben. In einem offenen Brief hatten Leipziger CDU-Politiker den Kurs der Bundespartei kritisiert. Ein erstes Versöhnungsgespräch Mitte Juli brach die CDU-Vorsitzende unvermittelt ab. Sie musste bei einer Telefonschaltkonferenz des Parteipräsidium ihren überraschenden Wechsel ins Verteidigungsministerium bekannt geben.

In Sachsen wird in zwei Wochen ein

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