Am Mittwochvormittag sollte eigentlich vor einem Gericht in Köln verhandelt werden, ob der SPIEGEL darüber berichten darf, dass der ehemalige WDR-Fernsehfilmchef Gebhard Henke mehrere Frauen sexuell belästigt haben soll. Genau das hatten die Autorin und Moderatorin Charlotte Roche, die Schauspielerin Nina Petri und vier weitere Frauen Henke im vergangenen Mai im SPIEGEL vorgeworfen. Henke habe sie betatscht und begrapscht, sie an den Po oder an den Bauch gefasst oder angedeutet, sie zu fördern, und dafür offenbar körperliche Zuwendungen erwartet. Henke bestritt die Anschuldigungen. Mit seiner Klage forderte er von Charlotte Roche, die Vorwürfe gegen ihn in der Öffentlichkeit nicht zu wiederholen. Auch vom SPIEGEL verlangte er nicht weiter über die Vorwürfe der Frauen zu berichten und darüber hinaus eine Entschädigung von 100.000 Euro, weil der Artikel das "berufliche Ansehen" und die "persönliche Ehre" Henkes "vernichte".

Roche hatte im SPIEGEL behauptet, Henke habe ihr bei einer Veranstaltung

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