Kai-Fu Lee, 56, war Präsident von Google China, bevor sich der US-Konzern aus dem Land zurückzog. Seit 2009 leitet der gebürtige Taiwanese einen Wagniskapitalfonds in Peking. Sein kürzlich erschienenes Buch "AI Superpowers. China, Silicon Valley and the New World Order" beschreibt Amerikas und Chinas Zweikampf um die Führung in der digitalen Welt. Fragen dazu beantwortet Lee bei einem Treffen in seinem Pekinger Büro bereitwillig. Über Chinas Bestrebungen, mithilfe künstlicher Intelligenz einen Überwachungsstaat zu errichten, will er dagegen ungern reden.

SPIEGEL: Die USA und China liefern sich auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz einen Wettstreit um die globale Führungsrolle. Wen von beiden sehen Sie vorne?

Lee: Noch liegt China hinten, aber es wird Amerika einholen, wenn nicht überholen. Beide Länder sind in den verschiedenen Disziplinen der künstlichen Intelligenz unterschiedlich aufgestellt. Die USA sind bei Robotern, selbstfahrenden Autos und in der Medizintechnik führend. China

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