SPIEGEL: Frau Zaree, Iran feiert gerade den 40. Jahrestag der Revolution gegen das Schah-Regime. Ihre Eltern protestierten damals auch gegen den Schah, aber ebenso gegen die neuen religiösen Herrscher. Dafür wurden sie von Khomeinis Regime ins berüchtigte Evin-Gefängnis gesperrt. Sie selbst wurden 1983 in diesem Gefängnis geboren. Wann haben Sie davon erfahren? 

Zaree: Ich weiß es nicht genau, ich muss zwischen zehn und 13 Jahre alt gewesen sein. Ich glaube aber, dass ich es im Unterbewussten schon immer wusste, so seltsam das klingen mag. Unterbewusst weiß man, wo die Bereiche sind, über die nicht gesprochen wird. 

SPIEGEL: Mit Anfang 30 haben Sie beschlossen, das Geheimnis Ihrer Geburt zu erforschen und einen Dokumentarfilm darüber zu drehen, "Born in Evin", der gerade sehr erfolgreich auf der Berlinale lief. In dem Film holen Sie auch Ihre Tante in Paris vor die Kamera, die Ihnen damals erzählte, dass Sie in einem Gefängnis auf die Welt kamen. Was war das für eine Situation?

Zaree: Meiner

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!