"Buongiorno!" David Sassoli kommt ein paar Minuten zu spät in sein Büro im Brüsseler Europaparlament, in Brüssel regnet es, lange Staus sind die Folge. Sassoli, Sozialdemokrat aus Italien, ist seit Juli Präsident des Europäischen Parlaments. In den nächsten Wochen könnten die Parlamentarier gleich mehrfach ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Zum einen müssen sie über die neue EU-Kommission abstimmen, nur dann kann Ursula von der Leyen in ihrem Job als Kommissionschefin starten. Sollte es doch noch zu einem Brexit-Abkommen kommen, müssen die Parlamentarier ebenfalls zustimmen, damit es in Kraft tritt. Sassoli hat für sein erstes Interview in einem deutschen Medium eine Stunde Zeit. Er nimmt am Besprechungstisch Platz, eine Dolmetscherin übersetzt Fragen und Antworten.

SPIEGEL: Herr Sassoli, Sie treffen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Werden Sie sie an den schwarz-roten Koalitionsvertrag von Ende 2017 erinnern?

Sassoli: Ich glaube nicht, dass es meine Aufgabe ist, den Koalitionsvertrag

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