Europameister war er bereits, auch Champions-League-Sieger, Olympiamedaillengewinner. Doch irgendwann spürte der deutsche Tischtennisprofi Dimitrij Ovtcharov, dass etwas nicht stimmt mit seinem Spiel. "Ich hatte das Gefühl, dass ich einige meiner Schläge nicht so zur Geltung bringen konnte wie gewünscht", sagt der heute 31-Jährige und deutet mit der Rechten eine Ausholbewegung an. Aber: Bei der Suche nach Gründen stießen der Weltklassespieler und die Experten im Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) an ihre Grenzen.

Der entscheidende Hinweis kam von außen. Anfang 2017 analysierte ein Sportwissenschaftler vom Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) Ovtcharovs Spiel, berechnete die Erfolgsquoten seiner Schlagvarianten, verglich im Video die Bewegungen des Düsseldorfers mit denen chinesischer Spitzenspieler. Und konstatierte: Die Beinarbeit ist das Problem. Gerade beim Rückhandflip, einem Schlag mit Seitenschnitt, sei er oft zu spät am Ball, um ihn druckvoll retournieren zu können.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 54/2019.
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