Fast schon alles klar: Sollte das Parlament der Europäischen Union zustimmen, wird Ursula von der Leyen neue Chefin der EU-Kommission. Angela Merkel bekommt so die Chance auf eine überfällige Neuordnung der Unionsvertreter im Bundeskabinett. Die Pläne dafür stehen längst fest.

Das vakante Verteidigungsministerium wird mit Jens Spahn besetzt, hier soll der vorlaute Nachwuchspolitiker in der Beschäftigung mit defektem Fluggerät Demut lernen. Dessen Gesundheitsressort übernimmt Andreas Scheuer, der die schmerzhaften Folgen seiner verkehrspolitischen Entscheidungen mit Behandlungsplänen für E-Scooter-Opfer lindern darf. Verkehrsminister wird Horst Seehofer, weil es keine schlimmere Demütigung gibt, als Scheuers Nachfolger zu sein. Im Innenministerium räumt Peter Altmaier auf, der macht sowieso alles, was die Kanzlerin ihm anschafft. Ins Wirtschaftsministerium rückt Gerd Müller nach, seine Entwicklungshilfekompetenz ist gefragt, wenn hier demnächst das Abendland untergeht. Ihn ersetzt Julia Klöckner,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2019.
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