Die Tat, die am Ende dazu führt, dass ein Mensch tot ist, die Große Koalition in Berlin beinahe platzt und Sachsen, nicht zum ersten Mal, gegen sein braunes Image kämpft, bleibt lange im Dunkeln.

Chemnitz, Brückenstraße, am 26. August, eine Gruppe junger Menschen steht vor dem Alanya Döner. Flüchtlinge sind darunter, Russlanddeutsche und der 35 Jahre alte Deutschkubaner Daniel Hillig.

Der zweite Abend des Stadtfestes in Chemnitz ist zuvor zu Ende gegangen, unter dem Motto #einfachfeiern waren Tausende gekommen. Die Tänzer der Nischelhupper waren aufgetreten, die Partyband Mr. Feelgood und als Stargast die deutsch-marokkanische Rapperin Namika.

Die Polizei weiß auch Monate danach nicht genau, was in dieser Nacht vor dem Dönerladen geschehen ist. Es muss zu einem Handgemenge gekommen sein, zu einem Streit. Über was, darüber gibt es unterschiedliche Aussagen. Ein Zeuge erklärt, es sei um Zigaretten gegangen, ein anderer, um eine Bankkarte. Vielleicht waren Drogen im Spiel, wahrscheinlich Alkohol.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 55/2018.
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