Sein ganzes Arbeitsleben lang geht es um Pünktlichkeit, schon als Azubi am Berliner Ostbahnhof war das so. Stefan Schubert erinnert sich noch gut daran, wie er ein dickes Kursbuch unter dem Arm trug. "Damit suchte ich dem ratlosen Großmütterchen eine neue Zugverbindung nach Dresden."

Damals war er noch Teenager, Bürger der DDR, und sein Arbeitgeber hieß Deutsche Reichsbahn. Mehr als 40 Jahre später arbeitet Schubert bei der Deutschen Bahn AG und kämpft noch immer gegen Verspätungen. Seine Aufgabe ist im Kern die gleiche – und doch viel größer: Als Leiter des "Lagezentrum Bau" muss der 57-jährige Ingenieur mit seinen Kollegen dafür sorgen, dass Millionen Fahrgäste pünktlich ans Ziel kommen.

Auf Schubert und seinem neunköpfigen Team lastet die Hoffnung des gesamten Konzerns. Seine Spezialtruppe ist Teil des Plans, mit dem der Bahn-Vorstand endlich vorankommen will; raus aus der Krise, in der es immer und immer wieder um die gleichen Themen geht: unpünktliche Züge, Lokführermangel, Zoff in der

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 47/2018.
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