Sie waren das Traumpaar der ersten Großen Koalition. Als die Bundesrepublik Mitte der Sechzigerjahre in die Rezession abglitt, brachten die Minister Karl Schiller (Wirtschaft, SPD) und Franz Josef Strauß (Finanzen, CSU) die Konjunktur mit einem wuchtigen Ausgabenprogramm wieder in Schwung. Und weil sich der hanseatisch-kühle Schiller und der bajuwarisch-aufbrausende Strauß dabei so schön ergänzten, erhielten sie die Spitznamen "Plisch" und "Plum", nach den gewitzt-frechen Hundefiguren von Wilhelm Busch.

Wenn nicht alles täuscht, könnte die Zeit bald reif sein für eine Neuauflage. Weniger weil Peter Altmaier (CDU) und Olaf Scholz (SPD) schon äußerlich manches mit ihren prominenten Amtsvorgängern gemein haben. Sondern vor allem weil sich die Konjunktur in den vergangenen Monaten gefährlich eingetrübt hat.

Quer durch die wichtigsten Industriezweige sind die Umsätze dramatisch eingebrochen. Jeder zweite Metallbetrieb in Baden-Württemberg plant ein Sparprogramm, meldet die zuständige Gewerkschaft.

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