Es ist noch nicht so lange her, vielleicht ein gutes Jahrzehnt, da hätte jede einzelne der folgenden Meldungen Angst und Schrecken im Land verbreitet: Die Deutsche Bank plant den Abbau von bis zu 20 000 Stellen. Ford mehr als 5000 allein in Deutschland, Volkswagen 4000, BASF etwa 3000. Der Bayer-Konzern will bis Ende 2021 seine Belegschaft um zehn Prozent reduzieren – 12 000 Arbeitsplätze weniger binnen nur gut zwei Jahren, 4500 davon in Deutschland. In vielen großen Unternehmen ist von Personalabbau die Rede.

Als die Meldungen in den vergangenen Monaten erschienen, blieb der öffentliche Aufschrei zunächst aus. Der kam erst, als Anfang der Woche die neuen Arbeitslosenzahlen vorgestellt wurden. Nun lauteten die Schlagzeilen: "Trendwende am Arbeitsmarkt", "Die Jobangst ist wieder da", "Ende der goldenen Jahre".

Ist es tatsächlich so schlimm?

Lange hat der deutsche Arbeitsmarkt der weltweit schwächelnden Konjunktur, dem Brexit, Trumps Handelskriegen und den Strafzöllen getrotzt und ist von Rekord

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2019.
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