Von Matthias Gebauer, Julia Amalia Heyer, Christiane Hoffmann, Peter Müller, Dietmar Pieper, Christoph Schult, Gerald Traufetter

Wenn Angela Merkel eine Rede hält, klingt es stets mehr nach Anstrengung als nach Vergnügen. Da mag der Anlass noch so feierlich sein. So war es auch neulich im historischen Rathaus von Aachen: Die deutsche Kanzlerin und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron waren an den Kaisersitz Karls des Großen gekommen, um den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag zu unterzeichnen.

Während Macron den "romantischen Charme" der deutschen Sprache beschwor, und "vom magischen Teil dessen, was uns ausmacht" schwärmte, sagte Merkel in der ihr eigenen Nüchternheit, es komme jetzt darauf an, ob hinter dem Vertrag der Wille stehe, ihn mit Leben zu füllen. "Wir werden hart daran arbeiten müssen, dass wir uns immer besser verstehen", so Merkel. "Und dass wir uns gegenübertreten im Respekt für die andere Kultur."

Die deutsche Kanzlerin wusste, wovon sie sprach. Denn tatsächlich

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 8/2019.
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