Der Internationale Währungsfonds (IWF) in Washington gilt als so etwas wie die globale Wetterwarte für die Konjunktur. Sorgsam registrieren seine Fachleute jede Regung der Weltwirtschaft. In den vergangenen Wochen mussten sie feststellen, dass sich die Aussichten eintrüben. "Ich sehe Gewitterwolken aufziehen", sagte IWF-Vize David Lipton kürzlich in London und schickte gleich eine Warnung hinterher. Regierungen und Notenbanken seien nicht gut vorbereitet für den Fall, dass die Konjunktur einbreche. "Ich fürchte, die Arbeit an der Krisenprävention ist unvollständig."

Tatsächlich verdüstern sich die Konjunkturaussichten nahezu im Wochentakt. Für alle großen Volkswirtschaften wird 2019 wohl schlechter ausfallen als das vergangene Jahr, sagen Prognostiker einhellig voraus. Schon im abgelaufenen Jahr gingen die Börsen auf Talfahrt. Der Dax verlor 2018 fast 20 Prozent an Wert, und auch der Dow Jones verzeichnete Verluste.

Die Risiken für die globale Wirtschaft, den Euroraum und Deutschland haben

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 2/2019.
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