Am 5. März 2015, 13 Tage vor seinem Tod, bestellt Israel Perry einen Anwalt in sein luxuriöses Hochhausappartement in Tel Aviv. Er will seinen Letzten Willen diktieren. Das Treffen ist durch Videoaufnahmen und schriftliche Protokolle belegt. 

Das Testament liest sich wie der atemlose Streifzug durch den Nachlass eines Schwerreichen: 40 Millionen Dollar soll die eine Tochter bekommen, 70 Millionen plus eines der Bürogebäude in der City of London ("Vergabe nach Losentscheid") die andere; Juwelen, Schmuck, Villen und dazu 70 Millionen bis 80 Millionen sind vorgesehen für die störrische Gattin Lilly, die bedauerlicherweise "nicht die Absicht hat, ihren Töchtern irgendetwas zu geben". 

Woher aber kam das Vermögen des im Krakauer Getto geborenen Perry, der durch einen Finanzskandal berühmt und wohlhabend geworden war? 

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!