Im Tabakshop von Tareq Alabsi an der Polk Street in San Francisco ist die Krise der E-Zigaretten längst angekommen. In den vergangenen Jahren seien geschätzte 70 Prozent seiner Kundschaft auf das Dampfrauchen umgestiegen, sagt Alabsi, 45. Nun aber wolle "jeder Zweite, der in den Laden tritt, von mir wissen, ob das Zeug gefährlich ist oder nicht".

Alabsis Umsatz ist eingebrochen. Zwar fragen ihn nun wieder mehr Raucher nach klassischen Zigaretten statt nach den Kartuschen von Juul und Geräten anderer Hersteller. "Mein Minus aber kann das nicht wettmachen", sagt er.

Die Debatte um tödliche Risiken des Dampfens und ein angekündigtes Verbot aromatisierter E-Zigaretten in den USA schütteln die Tabakindustrie gerade ordentlich durch. Die Hoffnung der Branche, das schwächelnde Geschäft mit herkömmlichen Zigaretten durch die elektrischen Produkte auszugleichen, ist in den vergangenen Monaten schwer erschüttert worden. In den USA starben neun Menschen offenbar nach dem Konsum von E-Zigaretten, Hunderte

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 40/2019.
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