In letzter Zeit war ich manchmal unzufrieden mit meinem Leben im kleinen Rotenburg. Wenn man durch die Fußgängerzone geht, kennt man die meisten Leute. Selten sieht man fremde Gesichter oder lernt neue Leute kennen. Dennoch fühle ich mich manchmal einsam. Selten passiert mal etwas Außergewöhnliches. Hinzu kommt, dass das Verhalten einiger Menschen aus der Nachbarschaft meiner Familie und mir das Leben in letzter Zeit manchmal schwer gemacht hat.

So stand ich vergangene Woche morgens wie immer am Bahnhof und wartete auf meinen Zug in den Nachbarort, wo ich arbeite. Unser Bahnhof liegt genau zwischen Bremen und Hamburg. Ich dachte darüber nach, wie es für mich und meine Familie wäre, in einer dieser Großstädte zu leben. Dort gäbe es viel Neues zu entdecken, und man könnte aus der manchmal etwas einengenden Kleinstadt fliehen.

Ich stand an diesem Morgen nicht nur zwischen diesen beiden Großstädten, sondern auch zwischen zwei Gefühlen. Einerseits fühle ich mich in Rotenburg grundsätzlich wohl.

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