CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer, Vorgängerin Merkel: "Kein Automatismus zwischen Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur"
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CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer, Vorgängerin Merkel: "Kein Automatismus zwischen Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur"

Streit über Ex-Verfassungsschützer Maaßen

Die Probleme der CDU mit ihrem rechten Rand

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Die Konservativen in der Partei bereiten CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer Sorgen. Sie braucht sie - und fürchtet sie.

Von Florian Gathmann, Dirk Kurbjuweit, Timo Lehmann und Ralf Neukirch

Wahlkampf in Sachsen, Montag Abend in Borna, südlich von Leipzig. Rund 30 Bürger sind ins Stadtkulturhaus gekommen, eingeladen hat die CDU. Es spricht Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, Mitglied der CDU. Die offenen Grenzen für Flüchtlinge 2015: ein Fehler. Die Medien, von Wendt "Redaktionsstuben" genannt: schauten ideologisch auf die Polizei.

Als er sagt, die rot-rot-grüne Landesregierung in Berlin habe für die Drogendealer im Görlitzer Park eigene Zonen eingerichtet, wird es unruhig im Publikum. "So ein Gesindel", ruft ein Mann.

Eine Frau, die für die CDU Wahlkampf macht, berichtet, viele Bürger würden sie fragen, warum sie die Partei noch wählen sollten. "Ich merke immer wieder, dass die Menschen die sächsische Union verbinden mit Angela Merkel", sagt sie. Merkel werde ihnen zur Last. "Das, was AKK gemacht hat am Wochenende, ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die an den Wahlständen stehen."

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2019.
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