Das Geschäft war einfach und lukrativ, nur dummerweise illegal. In großen Tankwagen wurde Öl aus Norditalien in Italiens Südost-Region Apulien gebracht. Mehr als eine Million Liter im Jahr, heißt es.

Das ist nicht verboten, aber eigentlich seltsam. Denn in Apulien gibt es ohnehin das meiste Olivenöl in Italien. Von dort wird es in alle Welt verkauft, nach Deutschland, Japan, in die USA, aber natürlich auch nach Mittel- und Norditalien, wo es nur vergleichsweise wenig Olivenöl gibt.

Auch die Carabinieri in Apulien fanden das seltsam und machten sich vor vier Jahren daran, das Rätsel zu lösen. Unter Mithilfe von Kollegen aus anderen Ländern schlossen sie jetzt die Operation "Oro Giallo" (übersetzt: gelbes Gold) ab und verhafteten die 24 Hauptakteure eines der größten Olivenöl-Panscherei-Skandale der letzten Jahre.

Die hatten regelmäßig riesige Mengen Öl für 1,20 pro Liter eingekauft und für 5 bis 10 Euro verkauft. Das kleine Problem dabei: Es war gar kein Oliven-, sondern billiges Soja- oder

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