Christopher Rother ist wieder da, der Schrecken der Konzerne. Einige Monate war es still geworden um den Anwalt, der 2016 für die US-Kanzlei Hausfeld ein Büro in Berlin eröffnet hatte, um auch in Deutschland Massenklagen zu ermöglichen. Er wollte ein lukratives Geschäft daraus machen, geschädigte Verbraucher gegen Unternehmen aufzurüsten. Erster Gegner: der Volkswagen-Konzern, der in Deutschland 2,4 Millionen Autofahrern Fahrzeuge mit dem manipulierten Dieselmotor EA189 verkauft hatte.

Im Januar verließ Rother die Kanzlei. VW stellt die Rechtmäßigkeit der von ihm unterstützten VW-Klägerplattform "myRight" infrage. Ehe myRight-Kunden ihre Ansprüche gegen VW geltend machen können, müssen Gerichte diese Grundsatzfrage klären.

Rother, 55, versucht derweil einen neuen Anlauf. Er hat den Prozessfinanzierer Profin gegründet, und wieder geht es zunächst gegen VW: Über einen Londoner Private-Equity-Fonds hat Rother einen dreistelligen Millionenbetrag gesammelt, um Klagen gegen den Konzern zu finanzieren.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2019.
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