SPIEGEL: Mr. Menken, "Aladdin" ist die Realverfilmung des Disney-Zeichentrickfilms von 1992 und spielt in einem knallbunten Fantasie-Orient. Hat die Überlegung, wie der Film in der arabischen Welt wahrgenommen werden könnte, eine Rolle gespielt?

Menken: Aber ja! Wenn wieder Mauern zwischen Ländern errichtet werden, ist es umso wichtiger, dass Filme Grenzen durchbrechen. Und da hat sich in Hollywood viel verändert. Unser Aladdin-Darsteller Mena Massoud zum Beispiel wurde in Kairo geboren. Früher hätte man einfach einen Amerikaner genommen. Es gibt in Hollywood heute viel mehr Respekt gegenüber anderen Kulturen. 

SPIEGEL: Bei der Version von 1992 wurde der Text des Eröffnungssongs "Arabian Nights" nachträglich geändert, aus Rücksichtnahme auf den Islam. 

Menken: Ein lustiger, ironischer Song. Ursprünglich hieß der Text: "Oh, I come from a land, from a faraway place, where the caravan camels roam, where they cut off your ear, if they don‘t like your face, it‘s barbaric, but, hey, it‘s home." Doch

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