Trotz aller von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle stieg das Handelsbilanzdefizit der Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr um 12,4 Prozent. Die Amerikaner kauften 2018 für 621 Milliarden Dollar mehr Waren und Dienstleistungen im Ausland, als sie dorthin lieferten. Allein im Güterhandel mit China betrug das Minus 419 Milliarden Dollar. Trumps Strafzoll-Politik kann also schon im ersten Jahr als gescheitert gelten.

Da trifft es sich für den Großökonomen im Weißen Haus gut, dass die Chinesen auf seinen Druck hin angeboten haben sollen, im Rahmen eines neuen bilateralen Handelsabkommens in einem Zeitraum von sechs Jahren für 1,2 Billionen Dollar zusätzlich in den USA zu ordern. Mit den Extra-Käufen wollen sie Trump besänftigen, dem das riesige Defizit in der Handelsbilanz seines Landes ein ständiges Ärgernis ist. Doch können die Zugeständnisse aus Peking tatsächlich Wirkung entfalten? Oder wird Trump aufs Neue scheitern?

Das Problem bei Ländern mit chronischen Leistungsbilanzdefiziten

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