Es war Mitte Mai 2017, so steht es im Bericht von US-Sonderermittler Robert Mueller, als Donald Trump davon überzeugt war, dass seine Regierungszeit dem Ende zugehen würde. Trump hatte gerade erfahren, dass sein Justizministerium einen Sonderermittler einsetzen würde – jemanden, der prüfen sollte, ob sein Wahlkampfteam an einer Verschwörung mit den Russen beteiligt war. 

"Oh mein Gott", sagte Trump, als er davon hörte. "Das ist schrecklich. Das ist das Ende meiner Präsidentschaft." Und: "I'm fucked."

Am Donnerstag, fast zwei Jahre später, hat Trumps Justizministerium Muellers Bericht veröffentlicht, 448 Seiten lang, einiges geschwärzt wegen noch laufender Ermittlungen oder geheimer Informationen. Es ist ein wuchtiger Brocken, überraschend in seiner akribischen Detailtiefe, erschütternd in seinen Erkenntnissen. Und die interessante Frage ist, warum der Bericht doch nicht das Ende von Trumps Präsidentschaft bedeutet, anders, als er selbst befürchtet hatte.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 17/2019.
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