"Seit Jahren gehe ich auf Technopartys, da habe ich vieles gesehen: Menschen, die mitten auf der Tanzfläche zusammenbrechen, oder solche, die unter Drogeneinfluss Panik bekommen. Wer feiert, geht ein Risiko ein, vor allem wenn er Drogen konsumiert. Deshalb haben wir in Hamburg das Projekt 'Vivid' gegründet - wir wollen, dass die Feiernden sicher durch die Nacht kommen.

Niemand soll sich unnötig in Gefahr bringen, deshalb informieren wir über den Umgang mit Drogen. Geht es jemandem trotzdem nicht gut, dann kümmern wir uns. Wir haben einen 20 Meter langen Reisebus, etwas abseits von einem der Klubs. Innen sieht er aus wie ein Wohnzimmer: mit Betten und Lichterketten, auf einem Tisch stehen Tee und Obst. Pro Nacht kümmern wir uns um acht bis zehn Personen.

Als Erstes kontrolliere ich den Puls. Ob ich einen Arzt rufe, entscheide ich nach meinem Bauchgefühl – aber lieber einmal zu oft als einmal zu wenig. Ich bin kein Mediziner und kann nur die betreuen, die stabil sind. Wenn jemand bewusstseinsverändernde

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 41/2019.
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