Magier der Märkte wurde Alan Greenspan genannt. Der langjährige Präsident der amerikanischen Notenbank Fed war fest davon überzeugt, dass man eine spekulative Preisblase erst im Nachhinein erkennen kann. Wenn sie geplatzt ist.

Marc Friedrich, 44, und Matthias Weik, 43, wissen es besser: nämlich schon vorher und auch noch mit Zeitangabe. Spätestens 2023 werde sie platzen, die größte aller Blasen, sagen sie und prophezeien einen Crash, der weit über die Finanzmärkte hinausgehen und die gesamte Gesellschaft erfassen werde. Über tausend Menschen jubeln den Verkündern dieses Unheils zu.

So viele sind am Donnerstag vergangener Woche in die Stadthalle nach Göppingen gekommen, wo die beiden Ökonomen ihr jüngstes und düsterstes Werk vorstellten: "Der größte Crash aller Zeiten". Das Buch war kaum erschienen, da schoss es schon von null auf Platz eins der SPIEGEL-Bestsellerliste. Und war dann erst mal ausverkauft.

"Wer glaubt, dass die Krise von 2008 gelöst ist?", fragen die beiden Ökonomen das Publikum.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 48/2019.
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