Die Fahrradmarke Nox ist ein Zwerg der Branche. Nur rund 700 Räder pro Jahr stellt der Kleinbetrieb im Zillertal her – ausschließlich Mountainbikes mit elektrischem Zusatzantrieb. Dennoch bekam die Tiroler Manufaktur jüngst einen Auftrag von einem bedeutenden Unternehmen: Der Elektromotorenproduzent Brose ließ bei Nox fünf Prototypen bauen, ausgestattet mit seinem ersten Gesamtsystem aus Akku und Antrieb.

Brose wird diese Räder zu Testzwecken den wirklich großen Fahrradherstellern der Szene überlassen. Das Ziel: Sie sollen abgeworben werden vom Generalausstatter Bosch – ein Angriff auf den bislang unangefochtenen Marktführer.

Der schwäbische Autozulieferer beherrschte den Markt der E-Fahrräder zeitweise fast monopolartig und ist noch immer der dominierende Anbieter für die Stromantriebe. Nach Schätzungen von Branchenkennern (amtliche Erhebungen gibt es nicht) liegt der Weltmarktanteil bei mehr als 50 Prozent.

Der Erfolg liegt vor allem darin begründet, dass Bosch viel früher als andere dieses

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 30/2019.
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