Seit Italiens populistische Regierung nichts unversucht lässt, die wirtschaftliche Misere ihres Landes zu vertiefen, haben die Kritiker des Euro wieder Konjunktur. Die einen, eher im Süden des Kontinents zu Hause, halten Italiens Schwäche für eine Folge der deutschen Exportstärke, die angeblich zu Lasten aller übrigen Euro-Nationen geht. Für die anderen Kritiker, sie kommen berwiegend aus den nördlichen Mitgliedsländern, ist die Italien-Krise ein Beispiel für Europas ungelöstes Schulden-Problem. Und die einflussreichste Pessimisten-Fraktion, die Ökonomen und Meinungsbildner aus den angelsächsisch geprägten Finanzzentren der Welt, sieht sich in ihrer Fundamentalkritik bestärkt. Weil es dem Euro an einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik fehle, sei die Gemeinschaft zu Stagnation und Untergang verurteilt – die Frage sei nur, wann es so weit sei.

Mal abgesehen von der Tatsache, dass sich diese Prognose alle paar Jahre wiederholt, aber nie bewahrheitet hat: Die wirtschaftlichen Daten zeigen ein

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