Markus H. war jahrelang für die Bundeswehr als Pilot eingesetzt; vor dem "Eurofighter" flog der Offizier auch lange „Tornado“-Kampfjets. Weil er mittlerweile Zivilist ist, möchte er seine wahre Identität, die dem SPIEGEL bekannt ist, nicht nennen.

SPIEGEL: Am Montag sind zwei Eurofighter der Luftwaffe nach einem Zusammenstoß bei einer Luftkampfübung abgestützt. Wie läuft so etwas ab?

Markus H.: Luftkampfübungen gehören für alle Piloten der Luftwaffe zum Standardtraining, das regelmäßig wiederholt wird. In einem vorher festgelegten Szenario üben die Piloten, wie man ein feindliches Jagdflugzeug in der Luft bekämpfen und im Ernstfall ausschalten kann. Meist sind die Flieger für die Übungen rund 90 Minuten in der Luft.

SPIEGEL: Wie muss man sich das vorstellen?

Markus H.: Bei den Luftkampfübungen übernimmt oft eine der beteiligten Maschinen die Rolle des Feinds, der dann von den anderen gejagt wird. Für die beiden Jäger geht es darum, hinter der feindlichen Maschine in eine günstige Schussposition

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