Es ist der 5. September 1977, halb sechs Uhr abends, Köln, Vincenz-Statz-Straße: Auf dem Bürgersteig steht ein Kinderwagen mit hochgeklapptem Verdeck. Daneben auf der Straße sind drei Mercedes-Limousinen ineinander verkeilt. Ein Polizist liegt von 60 Schüssen getroffen auf der Straße. Tot.


In dem Kinderwagen hatten die beiden RAF-Mitglieder Peter-Jürgen Boock und Sieglinde Hofmann zwei Schnellfeuergewehre versteckt, mit denen sie auf den hintersten der drei Daimler feuerten. Im und neben dem Auto, dessen Scheiben zerschossen sind, liegen drei Personenschützer. Tot.

Der Kinderwagen, die demolierten Limousinen, die Leichen der Polizisten: Es sind gespenstische Bilder,

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