Wenn es ein Vorbild dafür gibt, wie sich Ursula von der Leyen ihre künftigen Kommissare vorstellt, dann müsste es Jutta Urpilainen sein. Die Finnin ist zwar gestandene Sozialdemokratin und kommt damit aus einer anderen Parteienfamilie als von der Leyen. Aber auf die Stimmen der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament ist die neue deutsche Kommissionspräsidentin besonders angewiesen. Auch fiel Urpilainen als Finanzministerin ihres Landes vor allem dadurch auf, dass sie währen der Eurokrise manchmal noch gnadenloser auftrat als der damalige deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble. Dieser Umstand gefällt von der Leyens Parteifreunden aus der Europäischen Volkspartei (EVP). 

Vor allem aber ist Urpilainen eine Frau und hilft von der Leyen so, ihr großes Versprechen einzulösen: Die künftige Kommissionschefin hatte in ihrer Bewerbungsrede vor dem Europaparlament angekündigt, dass sie die Hälfte der 27 Kommissarposten, von der Leyen inklusive, mit Frauen besetzen will. Nun scheint das Ziel

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 36/2019.
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