Hinweis: Eine Aufnahme im Artikel könnte verstörend wirken. 

Ein Vater und seine Tochter liegen tot am Ufer des Rio Grande, eng umschlungen, ertrunken beim Versuch, die Vereinigten Staaten von Amerika zu erreichen. Der Mann hieß Óscar Alberto Martínez Ramírez, seine 23 Monate alte Tochter Angie Valeria. Sie stammten aus El Salvador und hatten versucht, den Grenzfluss zu durchschwimmen. Das Bild der beiden Toten ging diese Woche um die Welt. Es ist herzzerreißend.

Es braucht offenbar immer wieder schockierende, ikonische Bilder, um daran zu erinnern, dass die Zuwanderer, um die politisch hart gekämpft wird, verletzliche Menschen sind. In den USA hat das Bild eine ähnliche Wirkung entfaltet wie in Deutschland 2015 das Foto des toten dreijährigen Jungen Alan Kurdi, dessen Leichnam an die türkische Mittelmeerküste angespült worden war. Es steht stellvertretend für die Härte von Donald Trumps Migrationspolitik, für die Toten an der Grenze, für die neue Regelung, dass Asylanträge auf mexikanischem

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2019.
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