An stressigen Tagen denkt Frank Hoffmann neidvoll an seine Kollegen in Frankreich. Die lebten, zumindest teilweise, in einer "Punkt-zu-Punkt-Welt", wie Hoffmann es nennt: mit eingezäunten Gleisen nur für TGV-Hochgeschwindigkeitszüge, schnurgerade durch die Landschaft gezogen, kaum Zwischenhalte, keine Konflikte mit schleichendem Güterverkehr oder ständig stoppenden Regionalbahnen. "Für Planer optimal" seien diese französischen Neubaustrecken, findet der Fahrplan-Chef der DB Netz AG. Aber ziemlich weit weg von den Bedingungen in Deutschland.

Hoffmann, 50, ist begeisterter Eisenbahner seit Jugendtagen und geübt darin, komplexe Systeme aus verschiedenen Bahnwelten in den Griff zu bekommen. Zu DDR-Zeiten holte ihn die Reichsbahn in eine Klasse für Führungskräfte, nach der Wende bastelte er mit an der Fusion von Reichsbahn und Bundesbahn, wechselte dann für die gesamtdeutsche Bahn in den Bereich Fernverkehr und wurde Chef des deutsch-französischen Gemeinschaftsunternehmens Alleo, das den grenzüberschreitenden

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