Von Matthias Bartsch, Jörg Diehl, Roman Lehberger, Martin Knobbe, Sven Röbel, Fidelius Schmid, Wolf Wiedmann-Schmidt, Steffen Winter

Die Kampfansage trug der Bundesanwalt ruhig vor. Thomas Beck, Leiter der Terrorismusabteilung in Deutschlands oberster Ermittlungsbehörde, saß in einem kargen Sitzungssaal im hessischen Landtag, vor sich eine Aktenmappe.

Beck berichtete über die Ermittlungen im Mordfall Walter Lübcke, über das Geständnis des Rechtsextremisten Stephan Ernst, den Kasseler Regierungspräsidenten erschossen zu haben. Mit diesem Geständnis, sagte Beck, werde man sich nicht zufriedengeben. Die Sonderkommission "Liemecke" lege "jetzt erst richtig los".

Beck nannte rechtsextreme Gruppen, die man nun in die Zange nehmen wolle, darunter "Combat 18", die selbst ernannte "Kampftruppe Adolf Hitler". Es gehe um potenzielle Mittäter oder Mitwisser, um rechtsextreme Netzwerke und mögliche Verbindungen zu den Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), die einen ihrer zehn Morde

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2019.
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