Im Fußball prallen heute zwei Welten frontal aufeinander. Auf der einen Seite steht der Fußball als Kulturphänomen, als Gemeinschaftserlebnis, das weit über das 90-Minuten-Spiel hinausgeht. Und auf der anderen Seite steht der Fußball als globales, mediales Massengeschäft. Klar ist: Diese zunehmende, vielleicht bald schon alleinige Ausrichtung aufs Geschäft ist in vollem Gange. Und mit den jüngsten Überlegungen zu einer Fifa-Klubweltmeisterschaft und den Reformgedanken zur Champions League wird aktuell noch mal zwei Gänge höhergeschaltet.

Analysiert man die wirtschaftliche Entwicklung der Vereine, dann jedoch wird deutlich, wie für eine große Mehrheit der Klubs das Geschäft zukünftig deutlich fragiler werden könnte. Die ökonomischen Gewinner von heute können schon bald zu den Verlierern gehören. Zum pyramidalen System Fußball gehört, dass es immer weniger Gewinner und zugleich mehr Verlierer produziert. Wir erleben eine zunehmende Monopolisierung des Erfolgs und der damit verbundenen Aufmerksamkeit.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 14/2019.
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