Keinem Verein haben die deutschen Fußballfans in dieser Saison mehr zu verdanken als dem FC Bayern München. Weil der Rekordmeister Schwäche gezeigt hat, gibt es nach sechs langweiligen Bundesligajahren endlich wieder ein Meisterschaftsrennen.

Es ist eine Erlösung, eine Befreiung. Die junge Mannschaft von Tabellenführer Borussia Dortmund begeistert mit schnellen Offensivfußballern wie Jadon Sancho. Die Bayern hecheln hinterher.

Auf dem Klubgelände an der Säbener Straße in München-Harlaching weht ein kühler Wind. Jérôme Boateng hat einen Schal um den Hals gebunden. Der 76-malige Nationalspieler läuft sich warm. Er stakst mehr, als er läuft. Es wirkt, als hätte er Blei in den Beinen.

Weil viele Bayern-Profis zu Länderspielen verreist sind, hat Trainer Niko Kovač ein paar Talente aus der zweiten Mannschaft und aus der Nachwuchsakademie zum Training dazugeholt, drahtige Kerle, die vor Energie strotzen. Ein Assistenztrainer ordnet Steigerungsläufe an. Die jungen Spieler flitzen wie Kugelblitze über

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 52/2018.
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