Lutz-Matthias Peters will es noch einmal ganz genau erklären. "Zuerst öffne ich die Luft", sagt der Schornsteinfeger und zieht einen Regler am Kamin von Frau Nyholm. Zwei Holzscheite hat er in den Brennraum gelegt, Anzünder aus Holzwolle darauf gepackt, Kleinholz quer darüber. Peters entzündet den Stapel. Sofort züngeln die Flammen nach oben. Aber Achtung – nicht zu hoch!

"Ein Feuer muss behutsam losbrennen", sagt Peters, "sonst kommt Ruß oben aus dem Kamin. Das wollen wir vermeiden."

Peters, 58, ist Schornsteinfegermeister in Hamburg-Langenhorn. Heute ist er zur "Feuerstättenschau" im Haus von Ehepaar Nyholm. In welchem Zustand ist der Ofen? Wird er richtig bedient? Vor allem: Wie sollte er benutzt werden, um möglichst wenig Schadstoffe auszustoßen?

Alle drei bis vier Jahre kontrolliert Peters jeden der etwa 600 Kaminöfen in seinem "Kehrbezirk", gibt Hinweise zum Betrieb des Ofens und zur Holzlagerung. Die Bundesimmissionsschutzverordnung will es so. Alles in Ordnung also mit Nyholms "Raumheizer

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 6/2019.
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