Luxus kann ein Problem sein, vor allem wenn er nicht nach Luxus aussehen darf, nach Überflüssigem und Unnötigem, nach Vergeudung und Verschwendung. Geschäftsreisende von einer bestimmten Einkommensklasse an kennen das Dilemma: Fünfsternehotels sind als Herberge zwar angenehm, machen sich aber schlecht auf der Spesenabrechnung. Und Flüge in der First Class sind bei den Kostenkontrolleuren in den Unternehmen etwa so beliebt wie der Economy-Fertigfraß bei Gourmets.

Weil reisende Manager die Fünfsterneetablissements meiden, hat sich unter den Edelhotels eine eigene Unterklasse entwickelt: Häuser, an denen draußen nur vier Sterne kleben, die aber drinnen Komfort für fünf bieten. Am Ende ist die Rechnung nicht viel billiger, aber die Sache sieht verantwortungsvoller aus.

Flüge in der First Class sind noch einmal eine andere Kategorie. Sie gelten als derartiger Luxus, dass sie die moralische Integrität selbst von Bischöfen und Gewerkschaftsbossen infrage stellen können. Der eine wollte es auf dem

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!