Es gibt harte Wochen im Leben des Emmanuel Macron. Diese Woche ist so eine. Am Montag stand Macron vor 13 aufgereihten Särgen im Hof des Invalidendoms und trauerte um die französischen Soldaten, die bei einer Hubschrauberkollision im Rahmen der Anti-Terror-Operation "Barkhane" in Mali ums Leben kamen.

Am Dienstag reiste er nach London zum Nato-Gipfel, wo er die nicht leichte Aufgabe hatte, nach seiner Nato-Hirntod-Diagnose die verstimmten europäischen Partner davon zu überzeugen, dass sein "Economist"-Interview nur ein "konstruktiver Redebeitrag" sein sollte. So zumindest formulierte es vor Kurzem ein enger Berater des Präsidenten.

Die größten Sorgen aber dürfte Macron neben allen außenpolitischen Irritationen der Donnerstag bereiten, dieser seit Wochen beschworene 5. Dezember, für den fast alle Gewerkschaften zu einem Generalstreik aufgerufen haben.

Erwartet wird ein sozialer Protest, wie es ihn seit dem Jahr 1995 nicht mehr gegeben hat. Damals ging der Streik von den Eisenbahnern aus, die

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 49/2019.
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