Frauenfußball ist – zumindest was die mediale Beachtung angeht – kein Nischensport mehr in Deutschland. Die Partien der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Frankreich wurden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen übertragen, die Bundesliga ist seit dieser Saison an einem festen Termin live und frei empfangbar auf Eurosport zu sehen. Der TV-Sender hat die Rechte für die Topspiele am Freitag erworben. Zusätzlich gibt es zwei Livepartien im Bezahlangebot Magenta Sport der Deutschen Telekom.

Eine noch größere Bedeutung für die Verankerung der Frauenbundesliga im kollektiven Bewusstsein könnte künftig die ARD-"Sportschau" am Samstagabend haben. Die Sendung ist eine Institution für Fans und war jahrzehntelang eine Männerdomäne. Das soll sich ändern, sagt ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. Der Sender plant, Zusammenfassungen von "Topbegegnungen" der Eliteliga der Frauen in der "Sportschau" zu zeigen.

Nie zuvor gab es eine derart große öffentliche Bühne für die Frauenbundesliga. Die Nationalspielerin

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 34/2019.
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