Regionalkonferenz der CDU im thüringischen Seebach: Die drei aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge Kanzlerin Angela Merkels im Parteivorsitz präsentieren sich dem Publikum. Die Fragen waren vorab bekannt, die Kandidaten konnten sich also darauf vorbereiten. Eine Frage zielt darauf, wie eine europäische Lösung der Migrationsfrage aussehen könnte.

Friedrich Merz, geboren am 11. November 1955, Rechtsanwalt, von 1989 bis 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments, von 1994 bis 2009 des Bundestages, geht zunächst wie schon sein Vorredner Jens Spahn auf die Grenzschutzagentur Frontex ein, die künftig "vollständige Polizeibefugnisse" brauche, unabhängig von der Nationalität der eingesetzten Beamten.

Dann holt er hörbar Luft. "Wir dürfen uns nun allerdings auch über einen Sachverhalt nicht hinwegtäuschen", beginnt Merz seine folgenden Aussagen zum Asyl-Artikel im deutschen Grundgesetz, die seither für erhebliche Irritationen gesorgt haben. Sie wurden allgemein so verstanden, als

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