In Lindenau in der Oberlausitz gibt es rund 760 Einwohner, den Fußballverein SV Blau-Weiß, einen Storchenhorst und ein heruntergekommenes Schloss. Was fehlt, ist Empfang, jedenfalls in weiten Teilen der Gemeinde. Auf einer Internetkarte namens "Funklochmelder Brandenburg" blitzen gleich mehrere Orte auf, die für Funklöcher stehen - und das sind nur diejenigen, die genervte Anwohner selbst gemeldet haben. Wenn man nach den viel zitierten "weißen Flecken" sucht im Funklochland Deutschland – Lindenau ist so ein Ort, einer von vielen.

Für Besucher ist das ärgerlich, für viele Einwohner ist es ein Problem. Da ist beispielsweise Christiane Frasz, die einen Pflegedienst leitet. Erst im vergangenen Oktober ist das Unternehmen in das ehemalige, hübsch modernisierte Schulgebäude gezogen, aus einem Nachbarort. Mit einer Flotte kleiner, roter Fahrzeuge versorgen ihre Mitarbeiter Pflegebedürftige ringsum. Wenn die 40-Jährige mobil telefonieren will, muss sie ganz nah ans Fenster der Verandatür treten

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