Den Dribbeltrick hat so ein Routinier wie Rainer Koch natürlich drauf: kurz mal Selbstkritik antäuschen, dann elegant seine Gegner aussteigen lassen mit dem Versprechen, dass jetzt alles besser wird. Natürlich wieder mit ihm am Ball, mit Rainer Koch.

Nur wenige im Deutschen Fußball-Bund können dafür aber so zerknirscht gucken wie der 1. Vizepräsident, etwa beim Amateurfußballkongress in Kassel. Da räumte Koch "mit dem Blick auf mich und die Kollegen an der Spitze" zerknirscht ein, dass das Image des DFB doch "sehr gelitten" habe, bei all den Affären.

Zum Glück hatte Koch, 60, das Rezept für eine "gute Neuordnung" gleich parat: "Transparenz" und "Sachaufklärung". Genau dafür stehe nämlich die neue Führung – nur dass die kurz nach dieser Rede im Februar 2019 schon wieder ganz alt aussah. Schließlich hieß der DFB-Chef damals noch Reinhard Grindel, der nichts dabei fand, sich eine Luxusuhr von einem Oligarchen schenken zu lassen.

Keine Frage, Transparenz und Sachaufklärung wären ein Anfang für

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 39/2019.
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