300 Millionen Dollar sollte der internationale Fußballverband Fifa für Übertragungsrechte der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 bekommen. Und weitere 100 Millionen, wenn die WM 2022 in Katar stattfinde. So lautete das Angebot des Medienunternehmens Al Jazeera an die Fifa. Ja, ein katarischer Sender, gegründet vom Emir höchstselbst, stellte einen ordentlichen Batzen Bonus in Aussicht, falls das Turnier in seinem Land ausgetragen würde. Das Angebot erreichte die Fifa im November 2010, 21 Tage bevor sie den WM-Gastgeber bestimmte. 

Sie entschied sich für Katar. 

Die Vergabe der Weltmeisterschaft war über Jahre hinweg Gegenstand von Strafverfahren und Ermittlungen in den USA, der Schweiz und Frankreich. Die katarischen Bewerber und führende Fußballfunktionäre stehen unter Korruptionsverdacht. Die Fifa betont stets, dass sie keine Anzeichen für gekaufte Stimmen gefunden habe. Doch hinter den Kulissen zeigt sich, wie der ranghöchste Fußballchef, Fifa-Präsident Gianni Infantino, mit fragwürdigen

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