SPIEGEL: Frau Šašić, hätten Sie gern bei der WM in Frankreich mitgespielt?

Šašić: Vergessen Sie's. Ich habe - außer ein paar Benefizspielen - in den letzten vier Jahren kaum Sport getrieben. Ich wäre nicht fit genug.

SPIEGEL: Am 16. Juli 2015 zogen Sie einen Schlussstrich unter Ihre Karriere. Haben Sie es bereut?

Šašić: Absolut nicht. Der Wunsch, eine Familie zu gründen, wurde damals immer größer. Nach elf Jahren in der Bundesliga stellte ich mir immer häufiger die Frage, ob ich dem Sport weiter die oberste Priorität einräumen will.

SPIEGEL: Männer müssen sich darüber weniger Gedanken machen.

Šašić: Das liegt in der Natur der Sache, und sie verdienen natürlich mehr Geld.

SPIEGEL: Sechs Wochen nach Ihrem Rücktritt wurden Sie als Europas Fußballerin des Jahres und gleichzeitig Lionel Messi als Fußballer des Jahres geehrt. Wie haben Sie den Tag in Erinnerung?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2019.
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