Bisher war es ein Drama in drei Akten, und die große Frage lautet jetzt, ob es eine Fortsetzung geben wird, einen "Acte IV".

Das Stück, das gegeben wird, handelt von einem Präsidenten und den Menschen, die ihn gewählt haben, jetzt aber den Aufstand gegen ihn proben.

Der Ausgang? Noch ist alles offen, aber das Ganze hat das Zeug zur Tragödie. Für Frankreich, vielleicht sogar für Europa.

Die Analogie zum Theater ist beabsichtigt, die Theatralik gewollt von denjenigen, die sich auf der politischen Bühne Frankreichs in den vergangenen Wochen gewaltige Präsenz verschafften: die Gilets Jaunes, die "Gelbwesten".

Sie fordern den heraus, der seit nunmehr 19 Monaten an der Spitze Frankreichs steht: Emmanuel Macron. Sie wollen den Élysée stürmen und ihn verjagen, als eine Art Pariser Kommune 2018. Sie wollen, so viel steht fest, einen vierten Akt.

Die Zugeständnisse, die die Regierung jetzt täglich macht, reichen ihnen nicht. Dass die Erhöhung der Kraftstoffsteuer, die eigentlich zum Januar greifen sollte

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 50/2018.
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